Schriftstellerinnen der Romantik:

Epoche - Werke - Wirkung

Autor:
Barbara Becker-Cantarino
Wydawca:
C. H. Beck (2000)
Wydane w seriach:
Arbeitsbücher zur Literaturgeschichte
ISBN:
3-406-46515-3
Autotagi:
biografie zbiorowe
druk
książki
publikacje naukowe
Źródło opisu: Wojewódzka Biblioteka Publiczna im. Emanuela Smołki w Opolu - Katalog centralny

"Schriftstellerinnen der Romantik" stellt in exemplarischer Auswahl, soweit es der begrenzte Umfang dieser Reihe zuläßt, die literarische Tätigkeit von Autorinnen dar, die zur Zeit der deutschen Romantik geschrieben haben. Dabei geht es mir hier nicht um den Kanon der "Frauen der Romantik", nicht um die Musen, Schwestern oder Geliebten der Romantiker, denen in der Literaturgeschichte schon immer ein besonderes Interesse gegolten hat. Ich werfe vielmehr einen Literarhistorischen Bück auf "die Producte" von "unseren schriftstellernden Weibern" (so Schiller 1797 in einem Brief an Goethe über Sophie Mereau), auf die aktiv literarisch tätigen Frauen, die in sehr unterschiedlicher Anlehnung und Abgrenzung an die geistigen und literarischen Strömungen ihrer Zeit - Spätaufklärung, Klassik, Romantik - mit eigenen Texten experimentiert haben und zumeist auch an die Öffentlichkeit getreten sind. Ihre Texte - Romane, Erzählungen, Briefbücher un d Briefe, Lyrik, dramatische und epische Versuche - sind erst in den letzten Jahrzehnten vielfach nachgedruckt oder neu ediert und mit neuen Augen betrachtet und gelesen worden. Bei meiner Darstellung berücksichtige ich besonders die neuen Fragestellungen und die Ergebnisse der literarhistorischen Frauenforschung und der Gender Studies/Geschlechterforschung und visiere die thematischen Schwerpunkte Liebe, Freundschaft, Patriarchat in ihrer Komplexität und Widersprüchlichkeit an. Die Autorinnen gehören zu einer ersten größeren "Generation" von schriftstellerisch tätigen Frauen, die fast ausschließlich dem Bürgertum und dem Kleinadel entstammten. Sie waren zumeist zwischen 1770 und 1790 geboren, haben die Umbrüche im Gefolge der Französischen Revolution, der Napoleonischen Kriege und teilweise auch noch der Metternichschen Restauration bewußt erlebt, waren aber von der Forderung nach Bürgerrechten, von jeglicher "Profession", d.h. Ausübung eines bürgerlichen Berufes, und vom Lateinschul - und Universitätsbesuch ausgeschlossen. In diesen Jahrzehnten hatte sich jedoch mit zunehmender Lesefähigkeit und privaten Bildungsmöglichkeiten für Frauen ein größeres weibliches Lesepublikum gebildet, das die Ausbildung und den Aufstieg der Schönen Literatur beeinflußte. Mit der für musische und literarische Aktivitäten erforderlichen Freizeit und materiellen Grundlage begannen viele begüterte, begabte oder für Literatur günstig situierte Frauen, aktiv am literarischen Leben teilzunehmen und selbst zu schreiben - allerdings unter Sonderbedingungen. Kapitel I umreißt diese Entwicklung und die gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen Frauen im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert sich literarisch betätigen konnten.
Więcej...
Wypożycz w bibliotece
Dostęp online
Brak zasobów elektronicznych
dla wybranego dzieła.
Dodaj link
Kup
Brak ofert.
Recenzje

Brak recenzji - napisz pierwszą.

Nikt jeszcze nie obserwuje nowych recenzji tego dzieła.
Okładki
Kliknij na okładkę żeby zobaczyć powiększenie lub dodać ją na regał.

Projekt współfinansowany ze środków Unii Europejskiej w ramach Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego
Dotacje na innowacje - Inwestujemy w Waszą przyszłość
foo