Über dieses Buch: »Es ist schön, ihm zuzuhören. Und es ist schön, daß er endlich wieder einmal Geschichten geschrieben hat. Der neue Band, >Der Btisant< heißt er, handelt, so sagt es Bichsel selber, von Trinkern, Polizisten und der schönen Magelone. Die Geschichten handeln von Menschen, die alle ein bißchen schief im Leben stehen, solchen, wie man sie in Kneipen, auf Bahnhöfen oder Parkbänken trifft. Und sie handeln vom Erzählen selbst, davon vor allem, wie es ist, wenn man Geschichten erzählt, Geschiehten erfindet, Figuren auch, und sich dabei mit jedem Wort, mit jedem gezeichneten Strich festlegt und der eigenen Phantasie Grenzen setzt. [. . .] Es sind sympathische Figuren, die traurigen Helden dieser federleichten Erzählungen: Spinner, Versager, Kneipenhocker, verhinderte Philosophen und Originale. Sie gleichen sich alle ein bißchen: Kinder ihres Autors allesamt. Und manchmal haben die Geschichten sogar eine Pointe, eine sehr unerwartete, leise und manchmal schmerzliche Pointe wie in >Grammatik einer Abreise< oder in der letzten, die den Titel trägt >Eine Erklärung an den Lehrling von Prey<. Ich will sie nicht verraten und nur so viel sagen: Es ist eine. Liebeserklärung. Und das trifft eigentlich auf diese Geschichten samt und sonders zu.» Die Weltwoche, Zürich »Man kommt aus seinem Buch heraus wie aus einem Labyrinth — leicht taumelnd, benommen, dem Realen nur noch blinzelnd gewachsen. Und es dauert eine Weile, bis man wieder weiß, was oben und was unten ist, was konkret und was imaginär, was Spiel und was Ernst. Und zwischendurch keimt immer wieder der Verdacht auf, es könnte auch gerade umgekehrt sein. Der Bichsel-Effekt.» Nürnberger Nachrichten