Für Führer, Volk und Reich:

Schriftsteller und Literaturpolitik im nationalsozialistischen Deutschland

Autor:
Wieńczysław Niemirowski
Wydawcy:
Wydawnictwo Uniwersytetu Marii Curie-Skłodowskiej (2015)
Uniwersytet Marii Curie-Skłodowskiej - Wydawnictwo
ISBN:
978-83-7784-611-7
Autotagi:
druk
elementy biograficzne
historia
książki
publikacje naukowe
Źródło opisu: Wojewódzka Biblioteka Publiczna im. Emanuela Smołki w Opolu - Katalog centralny

Das Buch stellt die Situation des Schriftstellers im nationalsozialistischen Deutschland (1933-1945) dar. Der Verfasser schildert insbesondere den fortschreitenden Prozess der Unterdrückung der künstlerischen Autonomie durch die Organe des totalitären Staates und der NSDAP, die wachsende Überwachung der privaten Sphäre, den Terror, die Vergewaltigung der Gewissensfreiheit und die Dehumanisierung des literarischen Alltags. Das Buch zeichnet sich durch eine systematische Struktur aus. Der Verfasser konzentriert sich zunächst auf die 1933 bestehenden literarischen Institutionen und schriftstellerischen Organisationen und zeigt deren Vereinnahmung durch das NS-Regime, was zur Demontage, Umgestaltung bzw. Auflösung führte. Das erfolgte nicht nur durch die Eingriffe der neuen Macht, sondern auch infolge von Initiativen dieser literarischen Kreise, die sich entweder angesichts des Terrors „freiwillig“ selbst gleichschalteten oder mit der „nationalen Revolution“ identifizierten. Auf Betreiben von Staat und Partei schuf man in den Jahren 1933-1935 ein System von Institutionen, deren Aufgabe eine totale Kontrolle und Steuerung des deutschen literarischen Marktes war. Das Buch zeigt, wie dieses System funktionierte und sich im Laufe der Jahre vervollkommnete. Den Höhepunkt der Entwicklung erreichte es in den Jahren des Krieges, was aber mit dem Zusammenbruch des literarischen Marktes und einem fast gänzlichen Erstarren des literarischen Lebens in den Jahren des „totalen Krieges“ zusammenfiel. Ein Sonderthema widmet sich dem Schicksal der Schriftsteller jüdischer Abstammung. Durch die antisemitischen Maßnahmen des nationalsozialistischen Staates wurden Juden im Jahr 1935 von der Teilnahme am literarischen Leben ausgeschlossen. Ende 1938 wurde ihnen der Zugang zu kulturellen Veranstaltungen und Institutionen gänzlich untersagt.
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