Franz Grillparzer "Der arme Spielmann"

Redakcja:
Helmut Machmaier
Wydawca:
P. Reclam (1986)
Wydane w seriach:
Erläuterungen und Dokumente
Universal-Bibliothek
ISBN:
3-15-008174-2
Autotagi:
druk
historia
literatura
Źródło opisu: Wojewódzka Biblioteka Publiczna im. Emanuela Smołki w Opolu - Katalog centralny

Vorliegender Kommentar zu Grillparzers Erzählung »Der arme Spielmann« — auf diese Gattungsbezeichnung legte der Autor selbst großen Wert — setzt in mancher Hinsicht bewußt andere Akzente, als sie bislang in der Grillparzer-Forschung selbstverständlich waren. Vor allem werden kunst- und musiktheoretische Reflexionen und das Muster der mythologischen Konstitution des Erzählzusammenhan-ges in den Vordergrund gestellt. Politische und historische Perspekti-ven, Aspekte der Wirkungsgeschichte, sozialgeschichtliche Bedin-gungen der Rolle des Künstlers im 19. Jahrhundert unter den speziel-len Umständen Wiens oder Stilfragen werden thematisiert bzw. dokumentiert. Es wurde insgesamt versucht, den komplexen Text in seine verschiedenen Sinnschichten zu zerlegen und semantische Bre-chungen durchsichtig zu machen. Dabei bildet Grillparzers Ideal der Kunst, dessen Andenken die Erzählung dient, den epischen und strukturellen Integrationsfaktor. Eine angemessene Lektüre des Textes setzt voraus, während des Lese-vorganges die verschiedenen Gesichtspunkte (mythologische, kunst-theoretische, politische, historische, psychologische, autobiogra-phische) präsent zu halten. Die — nur scheinbare — Einfachheit der Erzählung sperrt sich spröde gegen solchen Deutungs- und Rezep-tionsansatz, doch zeigt sich dieser als zwingend. Ein nur psycholo-gisch oder autobiographisch intendierter wie ein nur auf das Span-nungsverhältnis von Kunst und Leben ausgerichteter Interpretations-ansatz, so nahe er liegen mag, erweist sich als defizitär. »Der arme Spielmann« wird nicht zufällig oder willkürlich zum Bestand klassi-scher Erzählkunst der deutschen Literatur gerechnet. Solcher Ein-schätzung will dieser Band eine Basis geben. Um ihn in einem vertret-baren Umfange zu halten, schien es geboten, längere Exkurse über Grillparzers poetische und ästhetische Prinzipien, desgleichen über seine spezifische Dramaturgie oder zur Psychopathologie seiner Per-son, Verweiszusammenhänge u. ä. nur für die erste Hälfte der Erzäh-lung aufzunehmen.
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