Friedrich Dürrenmatt

Inne tytuły:
"Der Verdacht", "Die Panne"
Interpretationen und Materialien
Autor:
Peter Pfützner
Wydawca:
Beyer Verlag (2003)
Wydane w seriach:
Analysen und Reflexionen
ISBN:
3-88805-048-0
Autotagi:
druk
elementy biograficzne
książki
publikacje dydaktyczne
Źródło opisu: Wojewódzka Biblioteka Publiczna im. Emanuela Smołki w Opolu - Katalog centralny

Dürrenmatts bevorzugter Gegenstand heißt Dürrenmatt. Schier unermüdlich reflektiert er das eigene Bühnenwerk, sein Schaffen für die Bühne überhaupt. Verfremdend tritt er gelegentlich sich selbst gegenüber als Interviewpartner, Narziss oder Claqueur. Ähnlicher Techniken sich bedienend, wie sie Hitchcock im Film praktizierte, sichert sich Dürrenmatt hier und da szenische Präsenz im eigenen Werk, satirisch überhöht oder auch chiffrenhaft aufgelöst - als "Schriftsteller" im ersten Bärlach-Roman, als "Fortschig" im zweiten, als Person der Rahmenhandlung im "Versprechen", und wie Spycher sieht "durch alle vier Greise zusammen repräsentiert und leicht ironisiert" in der "Panne". Auffallend bei alledem: Selbstkommentare zur erzählenden Prosa bleiben vergleichsweise spärlich, gerade als wären sie minder wichtig und keinesfalls das Eigentliche, zu Bekennende. Man weiß aber, dass eine solche willkürliche Grenzlinie schon deshalb sachfremd wäre, weil sie von mancher Werkbiographie ganz und gar nicht getragen würde. So ist der Stoff zum "Besuch der alten Dame " ursprünglich als die Erzählung "Mondfinsternis" angelegt gewesen mit einem männlichen Helden im Zentrum. Aus der pädagogisch gemeinten Filmerzählung "Es geschah am heilichten Tag" und dem gleichnamigen Drehbuch wächst der gänzlich nichtpädagogische Kriminalroman "Das Versprechen". Die "Panne" endlich ist nacheinander im selben Jahr (Knopf) Novelle und Hörspiel, später auch Theaterstück oder (Spycher) möglicherweise zuerst Hörspiel und dann Erzählung. Dürrenmatt, befragt, warum "Grieche sucht Griechin" als Roman und nicht als Bühnenstück entstanden sei, bekennt sich zum Erholungseffekt des Genrewechsels. Er befindet sich damit in der besten Gesellschaft. Auch Thomas Mann gedachte einst eine "rasch zu erledigende Improvisation und Einschaltung" in die Arbeit am "Betrügerroman" (Felix Krull, d. Verf.) vorzunehmen, beseelt von dem "Wunsch auszuruhen."
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