Die neuen Kriege

Autor:
Herfried Münkler
Wydawca:
Bundeszentrale für politische Bildung (2002)
Wydane w seriach:
Bundeszentrale für politische Bildung: Schriftenreihe
ISBN:
3-89331-465-2
Autotagi:
druk
książki
publikacje popularnonaukowe
Źródło opisu: Wojewódzka Biblioteka Publiczna im. Emanuela Smołki w Opolu - Katalog centralny

Die Welt ist seit dem Ende des Kalten Krieges nicht friedlicher geworden. Trotzdem hat sich etwas verändert: "Neue Kriege" haben die traditionellen Formen der Gewalt abgelöst, schreibt der Politologe Herfried Münkler in seiner klugen Untersuchung. Jahrhunderte lang war der Staat "Monopolist des Krieges": Zwei Nationen erklärten einander den Krieg, schickten uniformierte Armeen in die Schlacht. Am Ende stand ein Friedensschluss -- all dies bezeichnet Münkler als historisches Auslaufmodell. Heute dominieren lokale Kriegsherren, Söldnerfirmen und Guerillabanden das Geschehen. Gekämpft wird um Bodenschätze oder um die Vorherrschaft einer ethnischen Gruppe, und oft schwelen diese Konflikte mehrere Jahrzehnte ohne Aussicht auf ein Ende. Anders als früher sind heute nicht mehr Soldaten die Hauptopfer der Kämpfe: "Bei etwa 80 Prozent der Getöteten und Gefallenen handelt es sich um Zivilisten", schreibt Münkler. Sie werden oft sogar zum eigentlichen Ziel des Gegners. Entweder sollen in so genannten "ethnischen Säuberungen" ganze Bevölkerungsgruppen vertrieben oder ermordet werden, oder die Kämpfer plündern Zivilisten regelrecht aus, um den Fortgang des Krieges oder auch sich selbst zu finanzieren. Armut, so die These Münklers, ist also weniger Ursache für Kriege als vielmehr deren Folge. Überhaupt spielt für Münkler die "Ökonomie der neuen Kriege" eine zentrale Rolle. Oft treten politische oder territoriale Ziele in den Hintergrund, "Kriegsunternehmer" betreiben die Kämpfe "auf eigene Rechnung". Raub, Drogen- und Menschenhandel sind dann der hauptsächliche Zweck des Krieges.
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