Gerhard Botz, geb. 14. März 1941 in Schärding a. Inn; Studium von Geschichte, Geographie und Biologie an der Univ. Wien, 1967 Dr. phil.; 1966-1979 Assistent an der Univ. Linz, 1976/77 Alexander-von-Humboldt-Forschungsstipendiat in Bochum und Berlin; 1978 Habilitation und 1979 ao. Prof. für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an der Univ. Linz; seit 1980 o. Prof. für österreichische Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte an der Univ. Salzburg; seit 1982 Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für historische Sozialwissenschaft, Salzburg; 1985 Gastprofessor an der University of Minnesota, Minneapolis; 1986 Österreich-Professor und 1987 Gastprofessor an der Stanford University. Veröffentlichungen (u. a.): Die Eingliederung Österreichs in das Deutsche Reich, Wien 1972, 1976; Wohnungspolitik und Judendeportation in Wien 1938-1945, Wien 1975; Ge-walt in der Politik. Attentate, Zusammenstöße, Putschversuche, Unruhen in Österreich 1918-1938, München 1976, 1983; (mit G. Brandstätter u. M. Pollak) Im Schatten der Arbeiterbewegung, Wien 1977; Der 13. März '38 und die Anschlußbewegung, Wien 1978, 1980; Wien vom »Anschluß« zum Krieg, Wien 1978, 1980; (Mithg.) Bewegung und Klasse, Wien 1978; (Hg.) Margarete Glas-Larsson: Ich will reden. Tragik und Banalität des Überlebens in Theresien-stadt und Auschwitz, Wien 1982; (Hg. mit J. Weidenholzer) Mündliche Geschichte und Arbeiterbewegung, Wien 1984; (Hg. mit 1. Oxaal u. M. Pollak) Jews, Antisemitism and Culture in Vienna, London 1987 (dt. Ausgabe in Vorbereitung); Krisenzonen einer Demokratie, Frankfurt a. M. 1987.